Bonhoeffer - Die letzte Stufe

Der Film "Bonhoeffer - die letzte Stufe" erzählt das Leben des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, der im Nationalsozialismus als Widerstandskämpfer von der Gestapo verhaftet und im Jahre 1944 im KZ Flossenbürg hingerichtet wurde. Es handelt sich um eine US-amerikanisch-deutsch-kanadische Koproduktion, die im Jahre 2000 unter der Regie von Eric Till entstand.

Der Film beginnt im Jahre 1930 mit dem Aufenthalt Bonhoeffers in den USA. Dort lebt er in Frieden und ist nicht bedroht von dem Nationalsozialismus, der in Deutschland aufkeimt. Trotzdem kehrt er in sein Heimatland zurück. Er hält Vorlesungen und Predigten, kritisiert Hitler öffentlich und prangert die Unterwerfung des Volkes unter diese Person an. Daraufhin wird von der Gestapo ein Berufsverbot über ihn verhängt. Er rät seiner Schwester und ihrem jüdischen Ehemann zur Flucht. In den Unruhen, die in Deutschland immer größer werden, lernt er seine zukünftige Verlobte Maria von Wedemeyer kennen. Zeitgleich erfährt er von dem Kriegsbeginn Deutschlands mit Polen.

Von seinem Schwager wird Bonhoeffer in die deutsche Abwehr angeworben. Dort hat sich bereits eine Widerstandsgruppe gegen Hitler gebildet. Das geplante Attentat von Freiherr von Gersdorff schlägt jedoch fehl. Bonhoeffer gerät in die Hände der Gestapo, wird inhaftiert und wieder und wieder von neuem verhört. Eine Möglichkeit zur Flucht schlägt Bonhoeffer aus Angst vor Folgen für seine Familie aus.

Bonhoeffer wird zum Tode verurteilt und am 9. April 1945 öffentlich gehängt.